John Lennons Mörder spricht über seine Motive

Ich frag mich was der Kerl von der Justiz erwartet? Späte Einsicht bringt da auch nix mehr!

New York (jwe) – Auch 29 Jahre nach seiner rechtskräftigen Verurteilung hat Mark Chapman, der Mörder John Lennons, noch keine Aussicht auf eine baldige Haftentlassung. Eine Bewährungskommission lehnte eine Freilassung zum sechsten Mal seit 2002 ab. Jetzt sprach der Attentäter gegenüber dem Gremium das erste Mal über die Motive, die hinter seiner Bluttat steckten.

„Ich konnte nicht klar denken und habe eine furchtbare Entscheidung getroffen, ein anderes menschliches Leben aus Gründen der Selbstsucht zu beenden. Ich wollte durch den Mord an John Lennon jemand Besonderes werden, aber stattdessen bin ich ein Mörder geworden und Mörder sind nichts Besonderes,“ zitiert spinner.com aus dem Protokoll des Bewährungsausschusses.

Außerdem habe Chapman eine Liste weiterer potenzieller Opfer geführt – darunter: Talkmaster Johnny Carson und Leinwandlegende Elizabeth Taylor.

Der 55-Jährige war wegen des Mordes an John Lennon zu zwanzig Jahren Haft verurteilt worden. Da das US-amerikanische Recht aber eine Bewährungsprüfung am Ende der Haftzeit vorschreibt, ist er bisher noch nicht wieder auf freien Fuss gelassen worden. Unter anderem plädiert Lennon-Witwe Yoko Ono aus Angst um ihr eigenes Leben dafür, den Attentäter nie wieder frei zu lassen.

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